Apples PR-Disaster

In einem Artikel auf der taz.de-Seite findet sich am Schluss ein mich schockierender Absatz:

Foxconn und Apple sehen die Selbstmordserie vor allem als PR-Problem. Von Maßnahmen in die vorgeschlagene Richtung ist von ihnen so wenig bekannt wie von einer unabhängigen Untersuchung der Fälle. [1]

Es geht im die Serie von 10 Selbsttötungen in der iPhone-Fabrik des IT-Giganten. Dabei versuchen beide Unternehmensleitungen, den Vorfall herunterzuspielen. Auch die Arbeitsbedingungen in der größten Fabrik der Welt sollen nicht verbessert werden.

Ich schließe mich dem Boykott-Aufruf an: nicht nur das nächste iPhone 4G nicht kaufen, sondern gar kein Apple-Produkt! Die Einstellung des Unternehmens lässt sich mittlerweile nur noch als zynisch bezeichnen.

Quellen
[1] http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/die-dunkle-seite-des-ipads/

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Eine kurze HTML5-Fibel für die Überwältigten

Auf dem EXT Js-Blog gibt es einen nützlichen Artikel über HTML5, der einige Missverständnisse aufklärt:

Seit Google und Apple ausdrücklich HTML5 als Lösung für komplexe Internet-Anwendungen unterstützen, ist es das Modewort des Monats geworden – vor allem nach Google I/O. Angesichts seiner Verbreitung ist es nicht verwunderlich, dass die Bedeutung des Begriffs verwässert wird. Schon jetzt finden wir Job-Angebote mit “HTML5 Erfahrung“, und „Beispiele“ für HTML5: von einer einfachen Javascript-Animationen bis hin zu CSS3 Effekte.

So wie “Ajax” und “Web 2.0″ kurzerhand das Synonym für “Next Generation” Web-Entwicklung in der Mitte der 2000er Jahre wurde, ist es jetzt HTML5. Und obwohl es viele exzellente Ressourcen für HTML5 gibt, einschließlich der Kern-Spezifikation selbst, sind sie in der Regel technisch und viele von ihnen sind nicht mehr synchron mit dem aktuellen Stand der Spezifikationen. Also dachten wir, eine kurze HTML5-Fibel könnte da helfen.

Hier finden Sie den gesamten Artikel: http://www.extjs.com/blog/2010/05/23/html5-now-with-20-percent-more-internet/ (auf Englisch).

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Der Blogumzug ist fertig! :-)

Es würde mich freuen, wenn ich hier auch so eine tolle Resonanz von euch bekomme – 3.486 Besucher bisher! :-)

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Brief einer Studentin an ihre Eltern

“Liebe Mama, Lieber Papa,

ich hoffe, daß Ihr bequem sitzt. Wenn Ihr noch nicht sitzen solltet, tut dies jetzt, glaubt mir, es ist besser so. Leider habe ich lange nichts mehr von mir hören lassen, und es tut mir auch schrecklich leid. Es ist aber so viel passiert in der letzten Zeit, daß ich wirklich keine Zeit hatte zum Schreiben. Nun aber, in der Ruhe und Abgeschiedenheit des Krankenhauses, und nachdem die Behandlung in der Intensivstation abgeschlossen ist, ist das etwas anderes. Unglücklicherweise tut mir die Hand noch ein wenig weh, aber das ist bei einem Sprung aus dem zweiten Stockwerk auch nicht verwunderlich. Eigentlich sind die Schmerzen ja erträglich, jedenfalls lange nicht so stark wie in dem einen Bein, daß ich zum Glück noch habe. Wahrscheinlich kann ich auch nicht an der Gerichtsverhandlung teilnehmen, in der entschieden werden soll, ob die Versicherung Recht hat und ich für die einhunderttausend Mark haften muß, die durch den Zimmerbrand entstanden sind. Mein Anwalt sagt aber, daß die Versicherung keine Chance hat zu gewinnen, denn wegen des Blutalkoholgehaltes von 3.7 Promille wird der Richter wohl auf nicht zurechnungsfähig entscheiden. Mein Freund wird mir das aber alles berichten, er wird zusammen mit dem Dolmetscher vor Gericht vertreten sein, der ihm alles ins Arabische übersetzt. Der Anwalt hofft, daß mein Freund und ich als werdende Eltern nicht ins Gefängnis müssen.
Inzwischen habe ich auch eine andere Universität gefunden, in der man nicht gleich bestraft wird, weil man ein wenig Hasch oder Heroin verkauft. Leider ist sie für mich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gut zu erreichen, aber in einem Jahr wird sich das wieder geregelt haben, wenn ich meinen Führerschein auf Bewährung zurückerhalte. Ihr könnt Euch garnicht vorstellen, wieviel Ärger man hat, nur weil man ursächlich bei einer Massenkollision dabei war. Zum Beispiel zahlt die Versicherung nicht für den Totalschaden an Papas Auto. Der Porschefahrer will aber seine Klage zurückziehen, wenn Ihr ihm den neuen Wagen bezahlt.

Liebe Eltern, nun aber zum eigentlichen Grund meines Briefes. Vorher muß ich aber richtigstellen, daß ich weder im Krankenhaus noch von einem Araber schwanger bin. Auch nehme ich keine Drogen oder Alkohol, die Universität habe ich auch nicht wechseln müssen. Aber durch das Vor-Diplom bin ich gefallen… und ich wollte nur, daß Ihr das im richtigen Verhältnis seht.

Ich habe Euch beide lieb”

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Lesetipp: “Getting things done” (Quelle: BlaBlubBlog)

Ich habe einen sehr interessanten Blogartikel entdeckt und beschlossen, die Arbeitsweise mal auszuprobieren.

Zitat:

Getting things done – Wie ich Dinge geregelt kriege
In letzter Zeit habe ich mit mehreren Freunden über das Konzept Getting things done (Kurz GTD) gesprochen. Dieses Konzept wurde von David Allen erfunden und beschreibt das grundsätzliche Vorgehen um den Tag produktiver zu gestalten. Das Ergebnis – neben einer gesteigerten Produktivität – ist ein besseres und stressfreieres Lebensgefühl. (Quelle: BlaBlubBlog) [1]

Quelle
[1] http://blog.veloursnebel.de/2007/10/getting-things-done-wie-ich-dinge-geregelt-kriege/

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Spiegel Netzwelt-Ticker: ACTA gegen Interoperabilität

Zitat des Spiegel Netzwelt-Tickers vom 1.12.2009:

Immer neue Details sickern aus den geheimen Verhandlungen um das internationale Handelsabkommen ACTA, das Rechteverwertern den Kampf gegen Produktpiraterie erleichtern soll. Zuletzt wurde in Seoul das so genannte Internet-Kapitel des Vertrages besprochen, das Rechteinhaber bei der globalen Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen im Internet unterstützen soll. “Ars Technica” hat sich die geleakten Unterlagen mit gemischten Gefühlen angesehen: So werden zum einen zwar keine individuellen Internetsperren nach dem Three-Strikes-Prinzip mehr gefordert, dafür die Durchsetzung einer internationalen Variante des amerikanischen Digital Millennium Copyright Act (DMCA), der unter anderem die Umgehung von Kopierschutzsystemen bestraft. Und es wurden Forderungen niedergeschrieben, welche die sogenannten Interoperabilitätsgesetze einzelner Staaten hinterlaufen würden. Das sind Gesetze, welche Verbraucher vor den Gängeleien von Hard- und Softwareentwicklern schützen soll. Wer sich ein digitales Stück Musik kauft, soll dies auch auf allen digitalen Abspielgeräten anhören können. …

Mehr unter http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,664467,00.html (zu finden im Abschnitt “ACTA gegen Interoperabilität” in der Seitenmitte).

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Umbennung des Blogs [Update]

Ich habe mich entschlossen, den Blog von “IT-Ethik / IT Ethics” in “IT-Standards” umzubenennen.

Den Grund dafür ist, dass sich die Ausgangslage deutlich geändert hat. Mittlerweile ist Google als ernstzunehmende Konkurrenz in Erscheinung getreten. Dies gilt meiner Meinung nach aber nur bezüglich der wirtschaftlichen Macht. Technologisch ist der Vorsprung von Microsoft noch spürbar.

Wie ich bereits angesprochen habe, sollte es das Ziel sein, einen allgemeinen demokratischen Standardisierungsprozess zu unterstützen.

Aber nur im Worst-case mit ethischen Argumenten.

Allerdings ist es die Frage, ob im erbitterten Konkurrenzkampf zwischen Microsoft, Google und Apple überhaupt ein Konsens für eine Zusammenarbeit besteht.

Wenn nicht, bleibt die Softwareanbieter und Entwickler auf der Strecke. Sie müssen das gleiche Produkt für jede Plattform erneut entwickeln.

Der Leidtragende ist damit der Kunde – ihm bleibt nichts übrig, als sich an ein Unternehmen zu binden oder überhöhte / unnötige Entwicklungskosten zu tragen.

Zuletzt bearbeitet am Montag, 10. Mai 2010 um 07:10h, insgesamt zweimal bearbeitet

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